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News zu Zusatzbeiträge


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Gesetzliche Krankenversicherung: Dank Zusatzbeiträgen enorme Wechselbereitschaft

Seit 1. Februar verlangen einige Krankenkassen die berühmt-berüchtigten Zusatzbeiträge. Und, obwohl im Laufe der Zeit mit großer Wahrscheinlichkeit alle anderen gesetzlichen Krankenkassen nachziehen werden, ist die Wechselbereitschaft der Deutschen noch nie so hoch gewesen.

So hat die Deutsche BKK, die einen Zusatzbeitrag von 8 Euro pro Monat erhebt, bereits in der ersten Februar-Woche rund 1.000 Kündigungen erhalten. Mit bis zu 50.000 wird insgesamt gerechnet.

Bei der DAK sieht es wohl nicht anders aus, auch wenn hier noch keine offiziellen Zahlen vorliegen. Laut einer aktuellen Umfrage sind 25% der Versicherten zu einem Kassenwechsel bereit.

Des einen Leid ist bekanntlich des anderen Freud’ und so können sich Kassen, die aktuell noch ohne den Zusatzbeitrag auskommen, über großen Zuwachs freuen. Die Techniker Krankenkasse gibt an, dass die Telefone kaum mehr still stünden und sich die Online-Anfragen vervierfacht hätten. Die AOK bestätigt die hohe Nachfrage und spricht von rund 1.000 Anrufen am Tag.

Die Debatte um die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen geht weiter

Gerade haben die ersten gesetzlichen Krankenkassen nach langer Diskussion die kommenden Zusatzbeiträge angekündigt, da geht der Streit auch schon wieder weiter. Seit Monaten ist klar, dass die Zusatzbeiträge kommen werden, doch genau jetzt merkt die Regierung, dass das eventuell unzulässig sein könnte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte an die Zusatzbeiträge genau prüfen zu lassen. Dem schlossen sich auf das Bundeskartellamt und das Bundesversicherungsamt an. Am meisten wurde kritisiert, dass mehrere Kassen gleichzeitig den Zusatzbeitrag erheben würden, obwohl ihre Rücklagen unterschiedlich seien.

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner kritisiert vor allem die in ihren Augen nicht fristgerechte Einführung. Die Krankenkassen seien dazu verpflichtet ihre Kunden einen Monat vor einer Beitragserhöhung davon in Kenntnis zu setzen, was bei einer Einführung am 1. Februar wie bei der DAK nicht der Fall sei. Die DAK entgegnete, dass der Beitrag ja erst Anfang März fällig sei, wenn er jetzt erhoben würde.

Mal sehen, wie das Chaos am Ende ausgeht. Der Gesundheitsfonds lässt grüßen…

Jetzt steht es fest: Die Zusatzbeiträge bei den gesetzlichen Krankenkassen kommen!

Lange, lange wurde über die möglichen Zusatzbeiträge bei den gesetzlichen Krankenkassen diskutiert. Eines schien relativ schnell sicher: Sie würden kommen! Nun brechen die ersten acht Kassen das bisherige Tabu und kündigen einen Zusatzbeitrag von rund acht Euro pro Monat an.

Noch wurde im Einzelnen die genaue Höhe nicht angegeben. Es scheint aber sicher zu sein, dass alle, allen voran die DAK, die vollen acht Euro verlangen werden. Bei der BKK soll er sogar noch höher ausfallen (maximal 1% vom Bruttoeinkommen).

Sicher ist auch, dass Stück für Stück die anderen Kassen nachziehen werden, die einen noch in diesem Sommer, die anderen spätestens im nächsten Jahr. Und so können sich die Versicherten auch kaum dagegen wehren, denn ein Kassenwechsel bringt aus eben genannten Gründen nur temporäre Vorteile.

Stellen wir uns alle also auf um die acht Euro mehr im Monat ein…

Krankenversicherung – Schweinegrippe-Impfung ohne Beitragserhöhung

Krankenkassen und Bund übernehmen Kosten für Massenimpfung: Die Frage, wer die erheblichen Kosten für eine Impfung der deutschen Bevölkerung gegen den grassierenden H1N1-Virus (Schweinegrippe) übernehmen soll, ist heute geklärt worden. Nach Aussage der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt werden die Kosten für die Schweinegrippe-Massenimpfung zu je 50% zwischen den Krankenkassen und dem Bund aufgeteilt. Somit scheint auch eine vermeintliche Beitragserhöhung der Kassen beziehungsweise die Erhebung von Zusatzbeiträgen in Verbindung mit den Schweinegrippe-Impfkosten vom Tisch zu sein. Quelle: ZDF

Krankenkasse – GKV-Zusatzbeiträge für Schweinegrippe-Impfung

Höhere Kassenbeiträge durch Schweinegrippe befürchtet: Sollten die Kosten für die im Herbst bevorstehende Schutzimpfung gegen das H1N1-Virus, landläufig auch Schweinegrippe-Virus genannt, ausschließlich von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden müssen, droht den gesetzlich Versicherten eine Erhöhung der Kassenbeiträge in Form von Zusatzbeiträgen. Laut Verband der Ersatzkassen (VDEK) hoffen die Krankenkassen auf die finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder, um die enormen Kosten für die Schweinegrippe-Impfung ohne Beitragserhöhung und Zusatzbeiträge tragen zu können.

Krankenkasse – Pauschaler Zusatzbeitrag sozial ungerecht

Zusatzbeiträge der Krankenkassen sozial ungerecht: Wenn es nach dem Verband der Ersatzkassen geht, soll die Gesundheitsreform schon nach der bevorstehenden Bundestagswahl hinsichtlich der Zusatzbeitrags-Regelung reformiert werden. Pauschale Zusatzbeiträge seien nach Meinung der Ersatzkassen sozial ungerecht und müssten nach Bedarf wie der Krankenkassenbeitrag selbst relativ zum Einkommen des Versicherten veranschlagt werden. Auf diese Weise könnten vor allem Geringverdiener entlastet werden, Versicherte mit höherem Einkommen müssten dann allerdings bei Erhebung von Zusatzbeiträgen mit einer höheren finanziellen Belastung durch ihre Krankenversicherung rechnen. Quelle: Focus

Gesetzliche Krankenversicherung – BKK Essanelle kritisiert Gesundheitsfonds

Kritik am Gesundheitsfonds: Aus der Chefetage der BKK Essanelle kommt massive Kritik am Gesundheitsfonds, der ab 2009 die Beiträge für die gesetzliche Krankenkasse vereinheitlicht und somit zwangsläufig zu höheren Kosten für den Beitragszahler in Form von Zusatzbeiträgen führt. Nach Essanelle-Chef Hahn bedeute dies eine einseitige Belastung der Versicherten, widerspreche dem Solidaritätsprinzip und würde nicht der Verbesserung des Gesundheitssystems dienen.


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