Krankenkassen wollen Geld für Glätteunfälle von Kommunen
Dieser Winter setzt uns allen ganz schön zu. Allein die Anzahl der Glätteunfälle hat sich im Vergleich zur selben Zeit im vergangenen Jahr verdoppelt, ja mancherorts sogar verdreifacht. Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass sich dafür alle gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben. Die Städte geben den Hausbesitzern die Schuld und umgekehrt, die Krankenhäuser reihen sich in diesen Kanon ein und nun ziehen auch noch die Krankenkassen nach.
Aufgrund der Glätteunfälle haben letztere nämlich rund 6 Millionen Mehrausgaben, die sie ausgerechnet jetzt zu Krisenzeit zusätzlich stemmen müssen. Daher planen die Krankenkassen nun sich dieses Geld von den Städten und Kommunen zu holen.
Diese sollen bei Unfällen für die Behandlungskosten aufkommen, wenn man nachweisen kann, dass sich der Unfall aufgrund von unzureichend geräumten bzw. gestreuten Stellen ereignet hat.
Die Städte und Kommunen weisen allerdings jegliche Schuld von sich, da die Arbeitskräfte einfach nicht mehr hinterher kämen und zudem das Streugut knapp sei.
Es sieht ganz so aus, als würde dieser Winter eine Flut von Klagen nach sich ziehen…

Krankenversicherungsvergleich
