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Deutsche Rentenversicherung warnt vor Trickbetrügern

Faszinierend, was sich Betrüger immer wieder für neue Wege einfallen lassen um an das Geld anderer Menschen zu kommen. In den meisten Fällen werden von ihnen auch noch die beraubt, die meist am wehrlosesten sind. Besonders Rentner sollten sich daher vor dreisten Trickbetrügern in Acht nehmen.

Eine der neuesten Maschen ist es, dass vornehmlich Senioren angebliche Anrufe von der Deutschen Post erhalten, in denen ihnen dann ein freundlicher Mann erklärt, er müsse einen Rentenbescheid persönlich abgeben. Am Telefon wird ein Termin vereinbart und schon hat sich der Täter Zugang zur Wohnung des Opfers verschafft.

Eine dreiste Masche! Jeder, der in diesen Tagen einen solchen Anruf erhält sollte nicht auf die Forderungen eingehen und gleich die Polizei verständigen. Sowohl Deutsche Post als auch die Deutsche Rentenversicherung betonen, dass es keinen Auftrag in dieser Hinsicht gibt.

Haftpflichtversicherung und Umzug

Die private Haftpflichtversicherung gehört zu den Versicherungen, die in keinem Haushalt fehlen sollte. Doch in wie weit sind meine Sachen auch bei einem Umzug versichert?

Die meisten erledigen ihren Umzug zusammen mit Freunden. Doch sollte man hierbei beim Schleppen von wertvollen Gegenständen unbedingt mit dem Freund oder Bekannten einen kleinen Helferlohn ausmachen, denn geht etwas zu Bruch, zahlt ohne Lohn keine Versicherung. Bei den Versicherungen sind reine Freundschaftsdienste von der Deckungspflicht ausgeschlossen. Wird ein kleiner Lohn gezahlt helfen die Freunde im Auge des Gesetzgebers nun aus Eigeninteresse und nicht mehr aus Gefälligkeit und hierbei greift dann wieder die Haftpflichtversicherung.

Wer ein Umzugsunternehmen beauftragt, sollte darauf achten, dass im Vertrag die Versicherung des Hausrats mit eingeschlossen ist, was normalerweise immer der Fall ist. Laut Gesetz müssen Umzugsunternehmen je Kubikmeter Umzugsgut einen Mindestversicherungswert von 620 Euro ansetzen. Liegt der Wert der Gegenstände höher kann eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Um ganz sicher zu gehen, kann man sich den Schaden auch schriftlich bestätigen lassen.

In Sachsen sind rund 80% der Rentenbescheide fehlerhaft

Alle Einwohner Sachsens sollten unbedingt in diesen Tagen einmal ihre letzten Rentenbescheide überprüfen, denn laut Schätzungen des Sozialverbandes VdK in Sachsen sind rund 80% der verschickten Rentenbescheide fehlerhaft.

Meist betragen die Unterschiede zwar nur ein paar Euro, aber sicher ist sicher. Gründe für die etlichen Fehler liegen laut Experten auf beiden Seiten, einmal haben die Behörden falsche Berechnungen angestellt, auf der anderen Seite aber auch viele einfach nicht alle Unterlagen eingeschickt.

Alle Verbraucher sollten daher unbedingt die Bescheide noch einmal sorgfältig prüfen und falsche Zahlen sofort korrigieren lassen, denn je länger man wartet um so schwerer wird es an bestimmte Papiere zu kommen. Generell verfallen Nachforderungen auf bereits erteilte Bescheide nach vier Jahren.

Dürre-Versicherung für Landwirte?

Aufgrund des Klimawandels werden sich, laut Experten, auch die deutschen Landwirte auf erhebliche Ernteausfälle durch Dürren einstellen müssen. Daher erwägt der weltweit größte Rückversicherer Munich Re in Deutschland eine Dürre-Versicherung für Bauern einzuführen, wie es sie beispielsweise in Frankreich bereits gibt.

In den kommenden Jahren würden in den Sommermonaten immer weniger Niederschläge erwartet und dies erhöhe somit das Risiko für Waldbrände und Dürren. Bisher können sich Landwirte dagegen noch nicht absichern und müssen mit großen finanziellen Problemen rechnen.

Eine Dürre-Versicherung könnte da natürlich helfen. Nur betont die Munich Re, dass eine solcher Versicherung nur mit Unterstützung des Staates erfolgen könne. Da dieser aber auf jeden Fall für massive Verluste der Bauern einspringen müsste, wäre das Risiko mit einer Versicherung wenigstens kalkulierbarer.

Mal sehen, ob sich diese Idee auch bei uns durchsetzt…

Gesetzliche Krankenversicherung: Steigen die Zusatzbeiträge über 8 Euro?

Seit längerem steht fest, dass die gesetzlichen Krankenkassen ein solch großes Defizit haben, dass sie wohl in diesem Jahr nicht mehr ohne die Erhebung von Zusatzbeiträgen auskommen. Diese sollten, laut Regierung, 8 Euro nicht überschreiten. Doch immer mehr Experten zeigen sich skeptisch, dass dieser Betrag reichen werde.

Allein rechnerisch seien höhere Zusatzbeiträge notwendig, denn von den 8 Euro kommen tatsächlich nur 6 Euro bei den Kassen an. Der Rest fließt in Verwaltungskosten. Angesichts des Milliarden-Defizits würde das nicht ausreichen. Die andere Möglichkeit für die Versicherungen sei das Einkommen aller Versicherten zu prüfen und dann 1% des Bruttoeinkommens von jedem Mitglied extra zu verlangen.

Doch aus Imagegründen scheuen wohl die meisten Krankenkassen diesen Schritt. Die Experten rechnen jedoch damit, dass sich viele noch in diesem Monat, spätestens im nächsten, dazu durchringen müssten, da ihnen keine andere Wahl mehr bliebe. Wenige Versicherungen kämen noch bis zum Herbst aus, dann seien auch hier Zusatzbeiträge sicher.

Wir alle müssen uns wohl auf mehr als 8 Euro weniger im Monat einstellen, früher oder später…


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