Private Krankenversicherung: Beiträge höher, Arztkosten niedriger?
Gerade erst hat die schwarz-gelbe Regierung die Wechselfrist von drei Jahren auf ein Jahr verkürzt. Dadurch erwarten die privaten Krankenversicherungen in der nächsten Zeit einen Kundenzulauf im fünfstelligen Bereich. Doch wie es aussieht, werden nun auch Privatversicherte zur Kasse gebeten: Laut der DKV seien auf Dauer auch in der privaten Krankenversicherung Beitragserhöhungen nicht zu vermeiden. Wer wechseln will, sollte sich also gut über eventuelle Beitragserhöhungen informieren!
Die steigenden Beiträge lägen vor allem an der unvorteilhaften Kostenregulierung. Allgemein müssen die Kassen sparen und so soll es diesmal nicht nur den Versicherten ans Geld gehen, sondern auch den Ärzten. Natürlich seien die privaten Krankenversicherungen weiter bereit für bessere Leistungen zu zahlen, doch ist es in ihren Augen ein Unding, dass Privatversicherte in der ambulanten Versorgung doppelt so viel kosten wie gesetzlich Versicherte.
Daher haben einige private Krankenversicherungen nun eine Änderung der Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte gefordert.


