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Kfz-Versicherung: ADAC weitet Schutz auch auf Nicht-Mitglieder aus

Bisher können in Deutschland nur Mitglieder beim ADAC eine Kfz-Vollversicherung abschließen. Dies könnte sich Medienberichten zufolge jedoch bald ändern. Momentan testet der Automobilclub nämlich in Luxemburg über die Tochtergesellschaft Arisa Assurances eine Kfz-Versicherung, die man auch als Nicht-Mitglied online abschließen kann.

Demnächst soll dieses Angebot auch in Frankreich möglich sein und dann höchstwahrscheinlich auch nach Deutschland kommen. Hierzulande haben Nicht-Mitglieder momentan lediglich die Möglichkeit über den ADAC Verträge über Zusatzprodukte wie Urlaubsschutz abzuschließen.

Für viele potentielle Kunden wäre diese Ausweitung sicherlich von Vorteil. Jedoch befürchten die traditionellen Versicherer nun eine sehr starke Konkurrenz. Der ADAC ist ein Verein, bekommt daher steuerliche Vergünstigungen und kann natürlich auch dementsprechend gute Angebote machen. Dies könne in den Augen so mancher Versicherungsunternehmen zu Wettbewerbsverzerrungen führen.

Stiftung Warentest nimmt Online-Service der Krankenkassen unter die Lupe

In Sachen Service im Internet haben die meisten Krankenkassen wohl noch Nachholbedarf. Dies ist jedenfalls das Ergebnis eines Tests der Stiftung Warentest, bei dem Service und Beratung im Internet von 21 Krankenkassen näher unter die Lupe genommen wurden.

Lediglich zwei der 21 Kassen wurden beim Online-Service mit der Note „gut“ ausgezeichnet. Immerhin erhielten alle anderen die Note „befriedigend“. Die Bestnote „sehr gut“ erreichte keine. Ein ziemlich mittelmäßiges Ergebnis also.

Das größte Problem läge dabei bei der Beantwortung von Anfragen per E-Mail. Viele davon würden gar nicht erst beantwortet bzw. es würde nicht näher auf das Problem eingegangen. Ein weiteres Problem sahen die Tester bei den Informationen auf der Homepage und dies beträfe alle getesteten Kassen: Ansprechpartner für Nachfragen würden meist nicht genannt. Zudem erhalte man erst auf explizite Nachfrage Informationen zu Zusatzleistungen wie beispielsweise eine Ernährungsberatung für Diabetiker.

Bis sich hier etwas ändert, raten die Tester den Versicherten sich direkt, persönlich oder telefonisch, bei wichtigen Angelegenheiten an die Kassen zu wenden.

Anzahl der Frührentner nimmt weiter zu

Während die Politik übe die Einführung der Rente mit 67 nachdenkt, haben die Verantwortlichen dabei offenbar nicht folgende Zahlen vor sich gehabt. Aus mehreren Medienberichten geht nämlich hervor, dass die Anzahl der Frührentner in Deutschland immer weiter ansteigt. Im letzten Jahr erreichte die Zahl der Frührentner sogar einen neuen Höchststand seit sechs Jahren.

171.129 Menschen mussten im letzten Jahr krankheitsbedingt früher in Rente gehen, das sind über 10.000 mehr als im Vorjahr. Die Männer sind hier mit rund 90.000 Fällen etwas mehr betroffen als die Frauen.

An erster Stelle der Gründe für das frühe Ausscheiden aus dem Berufsleben stehen inzwischen psychische Gründe. 44% der Männer und 32% der Frauen sind aufgrund von psychischen Problemen nicht mehr im Stande ihren Beruf auszuüben. Eine erschreckende Tendenz, die laut Experten immer weiter ansteigen wird.

Am zweit häufigsten gehen die Menschen in den Vorruhestand aufgrund von Skelett-, Muskel- und Bindegewebserkrankungen. Auf 15,5% der Männer und 15,1% der Frauen trifft dies zu. An dritter Stelle stehen bei 13,8% der Männer Herz- und Kreislauferkrankungen und bei 14,1% der Frauen eine Krebserkrankung. Zahlen, die einem zu denken geben.

Urteil: Handelskonzern Rewe darf keine Versicherungen anbieten

Vielleicht kann sich der eine oder andere noch daran erinnern oder hat vielleicht selbst damals eine Versicherung bei Rewe oder Penny gekauft. 2007 hatten der Handelskonzern Rewe und seine Supermarktkette Penny tatsächlich bundesweit Versicherungspakete der Arag direkt an der Supermarktkasse verkauft. Dies erklärte nun das Landgericht in Wiesbaden für unzulässig.

Inzwischen sind wir in Sachen Sonderangeboten ja schon einiges gewöhnt: So kann man beispielsweise eine Versicherung bei Tchibo abschließen oder die Bahntickets bei Lidl kaufen. Ähnliches plante wohl auch Rewe und bot Versicherungspakete an, die aus Unfallschutz, Opfer-Rechtsschutz und Schutzbrief bestanden.

Dafür zahlte der Kunde 49 Euro an der Kasse, füllte zuhause die Unterlagen aus und schickte diese an die Arag. Kam es nun zu einem Abschluss, wurde der an der Kasse gezahlte Betrag mit den Beiträgen verrechnet. Kam es zu keinem, konnte man das Paket im Supermarkt wieder zurückgeben.

Ein mehr als umstrittenes System, fanden auch die Richter und erklärten die Art und Weise für unzulässig. Der Konzern sei hier nicht als Tippgeber, sondern als Versicherungsmakler aufgetreten. Genauso wie zum Beispiel bei der Vermittlung im Internet, brauche man hierfür eine behördliche Genehmigung, die bei Rewe fehlte.

Die Ausbildungsversicherung zur Einschulung

Für etliche Kinder und deren Eltern in Deutschland sind diese Tage besonders spannend, denn der erste Schultag naht oder wurde vielleicht gerade hinter sich gebracht. Klar, dass hier Leckereien und Spielzeug in der Schultüte mit dazu gehören.

Doch neben den sonstigen Präsenten, entscheiden sich immer mehr Eltern oder Großeltern den Kleinen eine Rentenversicherung oder Ausbildungsversicherung mit auf den Weg zu geben. Okay, bei den Kindern wird dies in dem Moment wahrscheinlich genauso gut ankommen wie Socken zu Weihnachten, jedoch im Hinblick auf die Zukunft macht man ihnen damit am Ende meist das größte Geschenk.

Bei vielen dieser Versicherungen lässt sich innerhalb von weniger als 20 Jahren ein kleines Vermögen ansparen, dass die momentanen Schulanfänger dann später in ein Studium, eine Ausbildung oder ähnliches investieren können. Natürlich sollte man sich auch hier vor dem Abschluss gut über Risiken und Co. informieren und Angebote vergleichen.


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