Stiftung Warentest: Zahnzusatzversicherung von Tchibo
Unter dem Logo Asstel und in Zusammenarbeit mit der Gothaer Krankenversicherung bietet Tchibo seinen Kunden aktuell eine Zahnzusatzversicherung an. Stiftung Warentest hat sich dieses Angebot mal genauer angesehen:
Zusammen mit dem Festzuschuss der Krankenkasse übernimmt bei dem Angebot die Gothaer 70 bis 80% der Gesamtkosten für den Zahnersatz. 80% sind nur möglich, wenn man im Bonusheft den Vorsorge-Check der letzten zehn Jahre nachweisen kann.
Vor allem bei dem Begriff der Gesamtkosten raten die Tester zu Vorsicht, denn dieser beinhaltet nur die Kosten für Zahnersatz und Implantat. Eingriffe wie zum Beispiel den Knochenaufbau, der für das Einsetzen von Implantaten notwendig sein kann, übernimmt die Gothaer nicht.
Am meisten bemängelten die Tester aber, dass der Versicherer sich das Recht vorbehält jährlich die Leistungen einzuschränken oder zu erhöhen und das ohne Zustimmung eines unabhängigen Treuhänders. Dasselbe gilt für Änderung der Beitragshöhe.
Und auch hier sollten Kunden aufpassen, denn die Beiträge werden bei Männern und Frauen vom Alter abhängig gemacht. So zahlt eine Frau im Alter von 21 Jahren nur 5,31 Euro im Monat, mit 31 Jahren schon 9,95 Euro und mit 41 schließlich 13,25 Euro monatlich usw.
Als positiv bewerteten die Tester dagegen, dass die Leistungsbegrenzung in den ersten drei Jahren mit 1.500 Euro ziemlich kundenfreundlich sei. In den folgenden Jahren wird die Höchstgrenze sogar aufgehoben.
Wie bei allen anderen Versicherungen beginnt der Leistungsanspruch auch bei der Zahnzusatzversicherung von Tchibo erst acht Monate nach Abschluss. Wer sich bis zum 15. Februar für diese Versicherung entscheidet erhält außerdem einen Gutschein im Wert von 25 Euro für eine professionelle Zahnreinigung.

