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Experten raten zur Zahnzusatzversicherung

Die Zeiten, in denen man zum Zahnarzt ging und ganz ohne zusätzliche Kosten davonkam, scheinen vorbei zu sein. Schnell wird einem eine Zahnreinigung ab 50 Euro aufwärts empfohlen und hat man wirklich Probleme, braucht man zum Beispiel eine Brücke, geht es schnell in die Tausender. Immer mehr Experten raten Verbrauchern daher zu einer Zahnzusatzversicherung.

Diese sind meist nicht wirklich teuer und können einen im Ernstfall finanziell retten. Jedoch sollte man sich beim Abschluss einer Police gut informieren und sich am besten beraten lassen, denn eine standardisierte Zahnzusatzpolice gibt es nicht.

Bei den meisten werden in erster Linie die Kosten für den Zahnersatz erstattet. Manche schließen auch Inlays, Implantate und Kunststofffüllungen mit ein, ganz wenige zudem Behandlungen wie Zahnreinigungen etc. Vor allem letzteres ist jedoch eine Frage der Kosten.

Eine Police mit Kompletterstattung gibt es leider nicht. Wenn 70 bis 80 Prozent des Gesamtrechnungsbetrags übernommen wird, kann man von einem guten Tarif sprechen. Manche Versicherer deckeln ihre Leistungen, wie zum Beispiel Zahnbehandlungen, durch einen jährlichen Höchstbetrag. Vor allem sollte man darauf achten, dass auch privatärztliche Behandlungen abgedeckt sind.

Wann übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für eine Zahnspange?

Die meisten Menschen müssen im Laufe ihres Lebens eine Zahnspange tragen um weiter schön und strahlend lächeln zu können. Doch solch eine Zahnfehlstellung kann auch schnell ins Geld gehen. Daher erklären die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung aktuell, wann die Kasse die Kosten trägt und wann nicht.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass die Zahnfehlstellung so früh wie möglich erkannt und korrigiert wird. Daher sollten Eltern die Zähne ihrer Kinder schon früh daraufhin untersuchen lassen. Ein weiterer Vorteil: Bei Kindern unter 18 Jahren, die in die sogenannten „kieferorthopädischen Indikationsgruppen“ (KIG) drei, vier oder fünf fallen, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung auf jeden Fall die Kosten im Rahmen des Leistungskatalogs. Wer allerdings zu KIG eins (Behandlung nicht aus medizinischen, sonder ästhetischen Gründen) oder zwei (nur geringe Ausprägung der Fehlstellung) gezählt wird, bekommt die Kosten nicht erstattet.

Ja nach Fehlstellung und Behandlungsmethode können die Gesamtkosten auf bis zu 4.500 Euro ansteigen, die man im schlimmsten Fall komplett aus eigener Tasche bezahlen muss. Um solch einer finanziellen Belastung vorzubeugen, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung. Diese übernimmt die Kosten zu 80 bis 100% und kostet meist nur rund zehn Euro im Monat.

Natürlich sollte man auch hier die Angebote genau vergleichen und unter die Lupe nehmen. Wichtig ist vor allem, dass sie auch wirklich für kieferorthopädische Behandlungen aufkommt und nicht nur für Zahnersatz. Je früher man diese Versicherung abschließt um so besser, denn ist der Fall der Fehlstellung erst einmal akut, kann ein Abschluss unmöglich werden.

Asstel sponsort den Herausforderer von Vitali Klitschko: Albert „The Dragon“ Sosnowski

Was liegt für eine Versicherung näher als in Sachen Sport der Sponsor eines Boxers zu werden. Aufmerksamkeit ist einem da sicher und natürlich auch ein schöne Angriffsfläche um für die eigenen Produkte zu werben.

Diese Chance nutzt nun auch Asstel, der Direktversicherer der Gothaer, und steigt als Sponsor für Albert „The Dragon“ Sosnowski in den Ring. Und zwar in keinem geringeren Kampf als der gegen Box-Weltmeister Vitali Klitschko.

Eine hohe Reichweite ist Asstel da garantiert, denn alleine in der Arena auf Schalke werden am 29. Mai rund 70.000 Zuschauer erwartet. RTL rechnet mit zusätzlichen 10 Millionen Zuschauern vor den eigenen Fernsehern zuhause.

Und welches Produkt will Asstel in erster Linie bei dem Kampf anpreisen? Natürlich seine Zahnzusatzversicherung, mit der natürlich auch Sosnowski abgesichert ist… Die Versicherung soll durch provokante Motive auf sich aufmerksam machen.

Was zahlt die Krankenversicherung bei Zahnspange und Co.?

Über die Hälfte aller deutschen Kinder und Jugendliche muss im Laufe der Jahre eine Zahnspange tragen bzw. Fehlstellungen korrigieren lassen. Schiefe Zähne sehen nicht nur unschön aus, sondern können sogar so schlimm ausfallen, dass die meist jungen Patienten Probleme beim Sprechen und Essen bekommen.

Eine Behandlung ist in den meisten Fällen daher notwendig. Die Kosten können sich hier schnell auf bis zu 4.500 Euro belaufen. Doch was übernimmt die Krankenkasse?

Die Kassen unterteilen die Fehlstellung der Zähne in fünf unterschiedliche Kategorien, von eins, was einer reinen kosmetischen Beeinträchtigung entspricht, bis hin zu fünf, eine deutliche Fehlstellung, die den Alltag beeinträchtigt. Ab Stufe drei zahlt die Krankenversicherung, allerdings nur für die Standardversorgung. Zusätzliche, meist ästhetische Lösungen muss man aus eigener Tasche bezahlen.

Um sich vor den teuren Behandlungskosten zu schützen und auch zum Beispiel bei Stufe zwei seinem Kind eine Korrektur zu ermöglichen, macht eine Zahnzusatzversicherung für Kinder Sinn. Diese kostet meist unter zehn Euro im Monat. Man sollte allerdings darauf achten, dass kieferorthopädische Behandlungen in der Police enthalten sind. Die Experten der Ergo-Versicherungsgruppe betonen hierbei aber, dass die Zahnzusatzversicherung nicht mehr abgeschlossen werden kann bzw. die Kosten nicht übernommen werden, wenn der Arzt bei dem Kind bereits eine Fehlstellung diagnostiziert hat.

Ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

In vielen Fällen müssen inzwischen gesetzlich Versicherte zusätzlich in die Tasche greifen. Besonders gravierend ist dies in der Zahnmedizin. Nicht selten kann eine Behandlung hier sich auf mehrere Tausend Euro belaufen, die nicht jeder einfach mal so aus dem Portemonnaie zaubern kann. Daher ist für manche eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll.

Hierbei sollte man genau abwägen, wie wahrscheinlich es ist, dass man im Notfall das entsprechende Geld aufbringen bzw. es über einen längeren Zeitraum ansparen kann. Ist dies nicht der Fall kann man diesen zusätzlichen Kosten mit einer Versicherung vorbeugen, denn diese kostet einen meist nur maximal 30 Euro im Monat.

Es gibt zwar auch schon Zahnzusatzversicherungen für einen Euro im Monat, nur hapert es hier meist an der Leistung. Wichtig beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist also ein genauer Blick auf das Leistungsspektrum, vor allem auf den Prozentsatz, wie viel die Versicherung von den anfallenden Kosten abdeckt. Zudem ist eine Erstattung der Kosten wichtig, sollten diese sich einmal auf mehrere hundert oder sogar tausend Euro belaufen.

Ebenfalls sollte man prüfen, ab wann der volle Versicherungsschutz greift, denn bei manchen Versicherungen muss man bis dahin sogar noch mehrere Jahre warten.


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