Fußball-WM: Kritik an Vuvuzelas wächst – Private Unfallversicherung zahlt bei Hörschäden
Endlich hat die Fußball-WM begonnen und die deutsche Elf hat gestern gleich einen furiosen Start hingelegt! Nur bei vielen Fans wird das Ereignis etwas getrübt und zwar durch die nervtötenden Plastiktrompeten, genannt Vuvuzelas, die in diesem Jahr der absolute Schrei zur WM sind.
Die einen finden das Tröten klasse, viele allerdings könnten gerne darauf verzichten, vor allem, wenn man selbst vor dem Fernseher den Ton nicht mehr hört. Vor allem Mediziner warnen aber vor den Folgen der Vuvuzelas. Bis zu 130 Dezibel können sie erzeugen und damit schnell ein akutes Lärmtrauma mit kurzzeitigem oder sogar dauerhaften Hörverlust verursachen. Schon 85 Dezibel reichen hier aus und die Vuvuzelas sind um einiges lauter…
Bei vielen Public Viewing Events sind sie daher inzwischen verboten. Doch leider nicht überall und vor allem nicht in der Kneipe um die Ecke oder eben in Nachbars Garten. Experten raten daher auf jeden Fall sich von diesen Tröten fernzuhalten und beim Public Viewing auf Ohrstöpsel zurückzugreifen. Auf Facebook organisieren sich z.B. hier in der Gruppe auch schon die Vuvuzela Gegner, die ein Stadionverbot fordern.
Erleidet man einen Schaden springt die private Unfallversicherung ein, denn jeglicher Schaden durch Schallwellen ist ausnahmslos abgesichert.


