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News zu Rentenversicherungen


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Achtung: Trickbetrüger bei Rentenversicherung!

Wie wir bereits berichteten, sind aktuell Trickbetrüger unterwegs, die es vor allem auf Rentner abgesehen haben und sich als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung ausgeben. Daher warnt die Deutsche Rentenversicherung erneut, nicht auf die Betrüger einzugehen.

Die Betrüger gehen wie folgt vor: Sie rufen die Rentner an, geben sich wie erwähnt als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung aus und wollen einen persönlichen Termin für eine angebliche Rentenprüfung vereinbaren. Auf diese Art und Weise verschaffen sie sich dann Zutritt zur Wohnung der ahnungslosen Opfer.

Die Deutsche Rentenversicherung betont ausdrücklich, dass von ihnen keine Mitarbeiter für eine solche Prüfung beauftragt wurden und dass sie dafür auch niemals persönlich zu den Versicherten nach Hause kommen würden.

Betroffene Rentner sollen also am besten erst gar nicht auf die Anrufer eingehen und sie natürlich nicht ins Haus lassen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte unbedingt schnellstmöglich die Polizei verständigen.

BaFin zertifiziert Rürup-Renten

In letzter Zeit bekamen Rürup-Sparer immer mehr Probleme bei den Finanzämtern die Beiträge ihrer Altersvorsorge von der Steuer abzusetzen. Damit soll nun Schluss sein. Wie bei der Riester-Rente muss es auch für “Rüruper” möglich sein die Beiträge steuerlich geltend zu machen. Aus diesem Grund wird ab jetzt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, verschiedene Tarife der Rürup-Rente zertifizieren.

Diese Zertifizierung, die von den Anbietern der Rürup-Rente selbst vorgeschlagen wurde, solle Kunden nun die nötige Sicherheit geben, dass ihre Altersvorsorge auch steuerlich anerkannt wird.

Voraussetzungen um das Zertifikat zu erhalten, dass die Beiträge bis zu 50% der Finanzierung der Leibrente dienen, dass diese frühestens ab dem 60. Lebensjahr ausgezahlt werden und dass der steuerpflichtige Leistungsempfänger Beitragszahler und versicherte Person ist.

Die DWS und die Moneymaxx Lebensversicherung haben bereits die Zertifizierung erhalten. Alle anderen Anbieter sollen bis zum Ende des Jahres folgen.

Stiftung Warentest testet Demenz-Versicherung der KarstadtQuelle-Versicherung

Erst kürzlich haben wir auf diesen Seiten über die Demenz-Versicherung der KarstadtQuelle-Versicherung berichtet. Nun hat sich auch die Stiftung Warentest das noch relativ neue Angebot mittels eines Schnelltests genauer angesehen und bewertet. Alles in allem kommen die Tester zu einem durchwachsenen Ergebnis.

Wer an Demenz erkrankt, braucht ab einem gewissen Grad umfassende Betreuung. Leistungen, die die normale Pflegeversicherung meist nicht übernimmt. Daher hat man bei der KarstadtQuelle-Versicherung die Möglichkeit eine zusätzliche Versicherung namens “Demenz-Geld” abzuschließen, bei der man bis zu 600 Euro pro Monat extra bekommt.

Im Prinzip eine gute Idee, die laut Stiftung Warentest lohnt sich diese Art der Versicherung wieder einmal nur für Wohlhabendere, denn man sollte durchgehend in der Lage sein die doch relativ hohen Beiträge zu zahlen. Schließt eine 55-jährige Frau die Versicherung ab, zahlt sie monatlich 51 Euro. Je höher das Eintrittsalter ist um so mehr steigt der Beitrag (65 Jahre: 85,80 Euro). Man muss allerdings bereits 5 Jahre lang einzahlen um die vollen Leistungen zu erhalten.

Da im Durchschnitt mehr Frauen an Demenz erkranken als Männer, zahlen diese ein Drittel weniger als die Frauen.

Ein weiterer Punkt, den die Stiftung Warentest bemängelte ist, dass man noch nach der Diagnose schwere Demenz immer wieder zur Erbringung von fachärztlichen Nachweisen aufgefordert werden kann.

Generell wird daher empfohlen, frühzeitig einen Sprecher zu benennen, der im Falle der Erkrankung mit der Versicherung und den Ärzten korrespondiert und für einen spricht.

Stiftung Warentest: Altersvorsorge durch Inflation bedroht

Seit ein paar Jahren wird die Inflation immer spürbarer und in Zeiten der Finanzkrise und deren weitreichenden Folgen wird sich diese wahrscheinlich noch verschlimmern. Daher rät die Stiftung Warentest nun bei der Altersvorsorge auch die Inflation mit zu berücksichtigen.

In den letzten 10 Jahren lag die Höhe der Inflation durchschnittlich bei 2%. Würde dies nun so weitergehen wäre in 20 Jahren eine Rente von 1.000 Euro nur noch erschreckende 673 Euro wert! Beträgt die Rendite also 4% bliebe bei einer Inflation von 2% nur noch 2% Ertrag übrig. Liegt der Zinssatz unter 2% kann man sich gerade einmal vor Verlusten absichern, aber erhält keinen Gewinn…

Stiftung Warentest hat diese Annahme als Grundlage für weitere Berechnungen bei allen möglichen gängigen Altersvorsorgeprodukten benutzt und kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass für Arbeitnehmer, die nicht mehr als 45.000 Euro im Jahr verdienen die betriebliche Altersvorsorge die besten Möglichkeiten bietet. Hier spart man sich nämlich die Sozialabgaben.

Fazit: Regelmäßig einen Inflationscheck machen und so Schwachstellen in der eigenen Altersvorsorge rechtzeitig aufdecken!

Schlechte Altersvorsorge bei unter 36-Jährigen

Immer mehr wird deutlich wie wichtig es ist, so früh wie möglich sich umfassend um die Altersvorsorge zu kümmern. Experten zufolge wird in Zukunft durchschnittlich nur jeder Fünfte im Alter seinen Lebensstandard halten können. Doch diese Prognose löst bei den meisten jüngeren Menschen immer noch keine Sorge aus.

Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgruppe halten sich zwar ganze 48% der unter 36-Jährigen für zu wenig im Alter abgesichert. Lediglich 9,9% der Befragten wollen dieser Erkenntnis aber Taten folgen lassen! Damit ist die Gruppe der unter 36-Jährigen die am schlechtesten abgesicherte Bevölkerungsgruppe!

Zwar haben ganze 52% der 26- bis 35-Jährigen eine private Rentenversicherung und 42% riestern, doch würde dies laut Experten noch lange nicht ausreichen. Wenn dieser Trend so weitergeht, ist die von vielen prognostizierte massive Altersarmut gewiss!


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