Stiftung Warentest: Schnelltest der DAS Rechtsschutzversicherung für Patienten
In ihrem Schnelltest hat sich diesmal die Stiftung Warentest die DAS Rechtsschutzversicherung für Patienten genauer angesehen und kommen nicht gerade zu einem positiven Ergebnis.
Die Vorteile dieser Rechtsschutzversicherung liegen vor allem darin, dass die Versicherung im Falle von medizinischen Rechtsstreitigkeiten alle Kosten bis zu 300.000 Euro übernimmt. Das heißt sie hilft zum Beispiel bei Pflege, Behandlungs- oder Aufklärungsfehlern und auch die Kosten für die Beratung bei einem Anwalt zu einem dieser Themen werden bis zu 250 Euro übernommen.
Der Versicherungsschutz beginnt direkt ab dem Vertragsabschluss und gilt in ganz Europa und den Anrainerstaaten des Mittelmeers.
Abschließen kann diese Versicherung allerdings nur, wer bei der Victoria oder der DKV eine privaten Krankenvollversicherung oder eine Zusatzversicherung abgeschlossen hat.
Dafür, dass die Versicherung nur den medizinischen Bereich abdeckt, seien die Kosten von 54 Euro im Jahr und eine Selbstbeteiligung von 150 Euro relativ hoch. Die Stiftung Warentest rät nach ihrem Schnelltest eine normale Rechtsschutzversicherung abzuschließen, die den medizinischen Bereich abdeckt, aber eben zudem auch noch andere Bereiche, wie Streitigkeiten am Arbeitsplatz oder mit den Nachbarn. Also, lieber etwas mehr zahlen und sich gleich rundum versichern.

