Stiftung Warentest: Schutzbrief gegen Einkommensverlust von Cigna im Test
Bei vielen Versicherten wird der Ruf nach Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit oder Einkommensverlust immer größer. So gibt es zum Beispiel von der Cigna einen Schutzbrief gegen Einkommensverlust, den sich die Stiftung Warentest einmal genauer angesehen hat.
Die Versicherung soll im Falle von Arbeitsunfähigkeit bzw. Arbeitslosigkeit die Lücke zwischen Kranken- oder Arbeitslosengeld und dem früheren Nettoeinkommen schließen. Im Ernstfall bekommt der Versicherte bis zu 12 Monatsrenten und maximal 24 Monatsrenten während der Vertragslaufzeit. Die maximale Rente pro Monat beträgt 1.500 Euro. Um eine Rente für 13,50 Euro zu bekommen, müssen monatlich 13,50 Euro eingezahlt werden.
Für die Stiftung Warentest ist dies durchaus ein interessantes Produkt, nur muss man leider auch mit ein paar Nachteilen rechnen: Im Falle von Arbeitslosigkeit erhält man die Rente erst nach einem Monat ohne Einkommen und frühestens drei Monate nach Vertragsbeginn, im Falle von Arbeitsunfähigkeit erst nach 42 Tagen. Umfassende Angaben zur gesundheitlichen und beruflichen Situation des Kunden sind außerdem von Nöten. Dies könnte im Ernstfall zu Konflikten führen. In diesem Zusammenhang konnte die Stiftung Warentest leider nicht beurteilen, wie sich die Cigna im Leistungsfall verhält.


