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Vorsicht bei günstigen Zusatzversicherungen!

In immer mehr medizinischen Bereichen reicht die gesetzliche Krankenversicherung nicht mehr aus. Bestes Beispiel dafür sind die Zähne. Für viele Behandlungen, die fast jeden treffen, muss man selbst aufkommen. Gut, wenn man dann eine entsprechende Zusatzversicherung hat.

Der Bundesverband der Versicherungsberater weist allerdings darauf hin, dass man vor allem bei scheinbar sehr günstigen Policen vor dem Abschluss genauer hinsehen sollte. Immer mehr dieser Angebote verzichten nämlich auf die sogenannte Altersrückstellung.

Das heißt in jungen Jahren zahlt man sehr wenig, weshalb sie besonders für junge Menschen und Geringverdiener interessant erscheinen. Da aber der Sparanteil für das Alter fehlt, zahlt man, wenn man älter ist, um einiges mehr.

Viele können sich die Zusatzversicherung dann nicht mehr leisten und kündigen sie, obwohl man sie gerade im Alter am nötigsten hätte. Also, unbedingt darauf achten, dass eine Rückstellung gewährleistet ist.

Umfrage: Das wünschen sich Verbraucher von Versicherungen

Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Auftrag von Asstel, dem Direktversicherer der Gothaer, 1005 Bundesbürger im Alter von 18 bis 65 Jahren nach ihren Wünschen und Bedürfnissen in Sachen Versicherung befragt. Das Ergebnis zeigt, dass sich immer mehr Kunden individuelle und passgenaue Angebote und dabei mehr Selbstbestimmung wünschen.

Das Prinzip ein Produkt für alle ist anscheinend endgültig passé. Die Kunden wollen ihre Angebote selbst im Internet abschließen und verwalten und sie entsprechend ihrer Lebenssituation anpassen. Dabei sind für 82% der Befragten verständliche Versicherungsbedingungen wichtig bis sehr wichtig. 77% legen Wert auf mögliche Prämienrückerstattungen und 51% wollen Versicherungen, bei denen sie die Vertragslaufzeit und die Leistungen individuell mitbestimmen können.

Für mehr als ein Drittel ist die Möglichkeit ihre Versicherungen über das Internet abwickeln zu können sehr wichtig. Mehr Eigenverantwortlichkeit ist also gefragt.

Über 50% der Teilnehmer wünscht sich Versicherungen, die genau auf die Lebenssituation passen, wie zum Beispiel eine für Senioren oder junge Mütter. Genauso viele würden eine zusätzliche Versicherung gegen Arbeitslosigkeit abschließen, die einem im Ernstfall durch finanzielle und professionelle Hilfe zur Seite steht. Ein Drittel würde sich für eine Versicherung, die einen in einer unverschuldeten finanziellen Notlage, zum Beispiel bei Überschuldung, absichert.

Immer wichtiger werden auch sehr konkrete Angebote, wie ein Schutz gegen den Verlust von Computerdaten (24%) oder gegen die Folgen einer Scheidung (18%). 36% fordern zudem Event- oder Tagespolicen, die einen bei einmaligen Ereignissen in der Freizeit wie zum Beispiel Bungee-Jumping absichert.

Ist mein iPad versichert?

Noch nicht lange, kommen auch die deutschen Technik-Freaks in den Genuss der neuen Spielerei von Apple, dem iPad. Doch bereits in den ersten Verkaufstagen war der Ansturm groß. Doch wie sieht es mit dem Versicherungsschutz für den Tablet-PC aus?

Die meisten Verbraucher wollen das iPad auf der Couch zuhause benutzen. Hier sollte man einmal einen Blick in die Hausrats-Police werfen, falls man denn eine hat, und sich gegebenenfalls bei seinem Versicherer erkundigen. Denn nur wenige Policen schließen auch Schäden beim iPad, die zuhause passieren, mit ein.

Nimmt man das iPad mit auf eine Reise, empfiehlt sich eine entsprechende Reisegepäckversicherung. Hier ist der Tablet dann gegen Verlust und Diebstahl abgesichert.

Oder man greift gleich zu einer der unzähligen iPad-Versicherungen, die in diesen Tagen aus dem Boden sprießen. Hierbei handelt es sich in der Regel um Schutzbriefe, die das iPad gegen Schäden wie zum Beispiel durch Flüssigkeit oder eben Diebstahl versichern. Manche von ihnen schließen sogar Bedienungsfehler mit ein.

Am besten prüfen Sie Ihre Versicherungskonditionen. Eventuell ist ja sowieso Zeit mal wieder zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Hier finden Sie den kostenlosen Hausratversicherungsvergleich.

Welche zusätzlichen Versicherungen machen für Auszubildende Sinn?

Wer sich gerade in einer Ausbildung befindet, hat meist andere Sorgen im Kopf als zusätzliche Versicherungen. Jedoch sollte man sich so früh wie möglich mit diesem Thema befassen, denn im Ernstfall steht man sonst plötzlich vor erheblichen Kosten. Zudem sind, je jünger man ist, meist die Beiträge niedriger.

In der Ausbildung ist man in der Regel über den Arbeitgeber gesetzlich krankenversichert. Azubis, die es sich leisten können, können hier natürlich für wenig Geld auch noch Zusatzversicherungen abschließen. Hier machen vor allem eine Zahnzusatzversicherung und eine Krankenhaustagegeldversicherung Sinn.

Zu den wichtigsten Versicherungen zählt jedoch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese sichert einen ab, falls man durch einen Unfall, eine Krankheit oder psychische Probleme auf einmal nicht mehr arbeiten kann, und sorgt in diesem Fall dafür, dass man seinen Lebensstandard einigermaßen halten kann.

Ein weiteres wichtiges Thema heutzutage ist die private Altersvorsorge, da für fast alle die staatliche Rente im Alter nicht mehr reichen wird und etliche mit Altersarmut zu kämpfen haben werden. Auch hier gilt die Devise: Je früher man damit anfängt um so besser.

Versicherungen für werdende Eltern

Ist ein Kind unterwegs haben die werdenden Eltern meist andere Sorgen als ihre Versicherungen, doch genau dieser Punkt sollte nicht vernachlässigt werden. Welche Versicherungen sind für Paare, die ein Kind erwarten also nötig?

Generell sollte man allen bestehenden Versicherern die Schwangerschaft mitteilen, in erster Linie natürlich der Krankenversicherung, denn diese soll ja schließlich für die Behandlungskosten aufkommen. Bei den meisten anderen Versicherungen geht es eher darum den Schutz gegebenenfalls zu erweitern oder zu ändern. So macht mit einem Kind eine private Haftpflichtversicherung Sinn. Falls diese noch nicht besteht, sollte sie abgeschlossen werden, falls sie schon da ist, sollte man das Kind in den Schutz mit eintragen lassen.

Um für die Familie im Notfall vorzusorgen sind auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung und/oder eine Riskolebensversicherung ratsam. Bei vielen Anbietern lohnt sich ein Vergleich der Single- und Familientarife. Wann ist welcher günstiger und wann greift dieser?

Wer sparen möchte, kann sich mit dem Anbieter seiner Kfz-Versicherung in Verbindung setzen, denn viele Versicherer bieten günstigere Policen für Familien an, da Eltern normalerweise vorsichtiger fahren und statistisch weniger Unfälle bauen.

Alle anderen Versicherungen, wie Kinderunfall-, Kinderinvaliditäts, Ausbildungs- oder Rechtsschutzversicherungen haben Zeit und sind auch nur im individuellen Fall notwendig.


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