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Gesetzliche Krankenversicherung: Auch der Zusatzbeitrag steigt und das auf 2%

Gestern hatten wir an dieser Stelle bereits über die voraussichtliche Erhöhung der Grundbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung von derzeit 14,9% auf 15,5% berichtet. Heute treffen sich die Verantwortlichen erneut um über das neue Sparkonzept in der Gesundheitsreform zu beschließen.

Doch bei dieser Erhöhung bleibt es wohl nicht. Um einen weiteren großen Teil des elf Milliarden Defizits der Kassen zu decken, soll anscheinend auch der eh schon heftig umstrittene Zusatzbeitrag ansteigen, ja, sich sogar verdoppeln. Das hieße, dass er von acht auf 16 Euro angehoben würde.

Auch der einkommensabhängige Zusatzbeitrag würde sich damit von 1% auf 2% erhöhen. Die FDP schlug sogar vor die Begrenzung nach oben hin offen zu lassen, was aber auf Widerstand stieß. Wie es aussieht wird die Grenze auf maximal 75 Euro festgelegt werden.

Der Arbeitgeberbeitrag soll angeblich bei 7,3% festgeschrieben werden und der der Arbeitnehmer bei 8,2% des Bruttolohns. Durch das Konzept sei laut Regierung auch der steigende Finanzbedarf in einer immer älter werdenden Gesellschaft gesichert und das auch lohnunabhängig. Die Kritik auf der Gegenseite bleibt weiterhin groß, denn wieder seien es die Bürger bzw. die Versicherten die die Krise und das Misswirtschaften ausbaden müssten.

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