Altersvorsorge: Frauen sorgen sich immer mehr, Männer weniger
Eine private Altersvorsorge ist in der heutigen Zeit enorm wichtig, denn die normale staatliche Rente reicht in den meisten Fällen schon lange nicht mehr aus. Wer sich nicht früh genug mit diesem Thema beschäftigt, könnte später einmal von Altersarmut bedroht sein.
In diesem Zusammenhang wollte die Union Investment wissen, wie sich die Deutschen mit dem Thema privater Altersvorsorge auseinandersetzen. Dafür wurde die Häufigkeit der abgeschlossenen Verträge untersucht und man kam zu einem überraschenden Ergebnis.
Die Frauen interessieren sich immer mehr für das Thema private Altersvorsorge, die Männer hingegen immer weniger. Waren es im ersten Quartal noch 62% bei den Frauen, sind es nun schon 72%, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigen. Bei den Männern waren es zuvor 71% und sind jetzt nur noch 69%.
Dies sieht man auch bei den Riester-Verträgen: Zu Beginn des Jahres lag der Anteil der Männer, die einen Riester-Sparplan abgeschlossen hatten, bei 42%, nun lediglich bei 35%. Bei den Frauen stieg der Anteil in der selben Zeit von 39% auf 50%.
Zudem brachte die Studie hervor, dass auch das Bewusstsein der Geringverdiener für die Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge wächst: 66% halten es für wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vorher waren es 64%. Leider können sich hier viele eine private Altersvorsorge nicht leisten, so das die Geringverdiener mit einem Anteil von 29% an abgeschlossenen Riester-Verträgen unter dem bundesweiten Durchschnitt liegen.


20. Januar 2011
[...] Altersvorsorge: Frauen sorgen sich immer mehr, Männer weniger [...]