Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Deutschlandweite Nummer



Die meisten Menschen kennen das: Es ist mitten in der Nacht oder Wochenende und genau dann, muss man sich blöd verletzen oder krank werden, ausgerechnet dann, wenn die Arztpraxen geschlossen haben. Für solche akuten Fälle, die gleichzeitig nicht lebensbedrohlich sind, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst verantwortlich. Dieser macht einen Hausbesuch und versucht das Problem des Patienten so gut es geht zu lösen oder die Lage zumindest zu stabilisieren bis dieser zum Arzt gehen kann.

Leider wissen viele Menschen immer noch nicht von der Möglichkeit den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu rufen oder wissen dessen Nummer nicht. Letzteres ist auch kein Wunder, denn bisher gab es in Deutschland über tausend verschiedene Nummern für den Dienst, die sich zum Teil auch noch regelmäßig änderten.

Daher wird ab dem 16. April eine einheitliche Nummer eingeführt. Die 116 117 soll bald in ganz Deutschland gelten. Ab kommenden Montag ist dies auch in weiten Teilen möglich. Nur im Saarland, in Baden-Württemberg und in Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz dauert die Einführung noch ein bisschen, da hier die Bereitschaftsdienste neu organisiert werden.

Ruft man die 116 117 an, dann wird man an einen Arzt oder eine Bereitschaftsdienst-Leitstelle weitergeleitet. Auf diese Weise soll auch die 112 entlastet werden, denn viele riefen bisher auch bei nicht lebensbedrohlichen Fällen die Notrufnummer an.



Leave a Comment