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Versicherungen Januar 2010:

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Beruflich im Ausland und unfallversichert?

Wer beruflich für eine befristete Zeit ins Ausland muss, ist generell immer noch über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Dies gilt aber nur zu den gleichen Bedingungen wie hier in Deutschland auch, sprich alle berufsbezogenen Tätigkeiten und die alle Wege, die damit verbunden sind, fallen unter den Versicherungsschutz. Freizeitaktivitäten sind auch hier nicht abgedeckt.

Voraussetzung für den beruflichen Unfallschutz im Ausland ist auch, dass der Aufenthalt befristet und nicht zu lang ist und dabei natürlich auch noch das Arbeitsverhältnis in Deutschland weiterbesteht.

Wer sich in Kriegs, Krisen- oder Katastrophengebieten aufhält ist natürlich einem besonderen Risiko ausgesetzt und kann sich zusätzlich noch gegen Gewalt oder Naturkatastrophen absichern.

Wer länger und unbefristet ins Ausland geht, hat zusätzlich die Möglichkeit eine Auslandsunfallversicherung abzuschließen. Generell sollte man sich also vor einem Aufenthalt im Ausland genau über die Versicherungslage informieren und zusammen mit dem Arbeitgeber seinen Status klären.

Gesetzliche Krankenkassen setzen zunehmend auf Prävention

Im Präventionsbericht 2009 in Berlin erklärten die gesetzlichen Krankenkassen, dass sie ihr Angebot in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention verstärkt ausgebaut hätten.

Zu diesem Angebot zählen zum Beispiel Themen wie gesunde Ernährung und Bewegung. 2009 investierten die Kassen rund 40 Millionen Euro mehr in die Prävention als noch im Jahr davor, sprich insgesamt 340 Millionen Euro. Pro Versicherter macht das etwa 4,83 Euro. Das Gesetz schreibt nur 2,78 Euro vor…

Und die Versicherten nehmen die Maßnahmen und Angebote gut an: Insgesamt 6 Millionen Menschen nahmen diese 2009 in Anspruch. Vor allem bei Frauen (rund 76%) sind individuelle Kursangebote, in erster Linie zum Thema Bewegung, beliebt. Und auch bei der betrieblichen Gesundheitsförderung gab es einen Anstieg in Sachen Angebotsnutzung um satte 30%.

Der Grund für den verstärkten Einsatz der Kassen hinsichtlich der Prävention dürfte ganz einfach sein: In diesen Zeiten, wo die Kassen ein besonders hohes Defizit haben, haben sie schlicht und ergreifend erkannt, dass die Prävention meist günstiger kommt als die spätere Behandlung von schweren Erkrankungen etc.

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Versicherung für afrikanische Viehzüchter setzt auf Satelliten-Technik

In Afrika werden Millionen von Tieren von Nomaden gehalten. Diese bedeuten für die umherziehenden Familien ihren gesamten Reichtum. Stirbt nun eine großer Teil des Viehs ist das für die meisten mit einem sozialen und wirtschaftlichen Niedergang verbunden. Sie konnten sich zwar gegen Viehsterben versichern, doch häufig war es ihnen kaum möglich den Schaden zu beweisen.

Durch den Klimawandel nehmen die Dürreperioden immer mehr zu und werden auch immer länger. Daher setzt eine Versicherung in Namibia nun in einem Pilotprojekt auf modernste Satelliten-Technik um es den Nomaden leichter zu machen ihre Schadensansprüche geltend zu machen.

Auf den Bildern kann man genau die Dürren nachvollziehen und so auch Prognosen für das zu erwartende Viehsterben machen. So ist ein genauer Nachweis möglich und die Familien bekommen Entschädigung.

Kommt der Typenschein für die Wohngebäudeversicherung?

Der Klimawandel macht sich langsam aber deutlich auch hierzulande bemerkbar. Immer mehr Hausbesitzer klagen über Schäden am Gebäude bedingt durch Wettereinbrüche.

Im letzten Sommer gab es laut den Versicherern durchschnittlich viele Hagelschäden und der aktuelle kalte Winter tut sein Übriges. Daher haben im letzten Jahr viel mehr Menschen die Leistungen ihrer Wohngebäudeversicherung in Anspruch genommen als sonst.

Wenn dies so weitergeht, fürchten die Versicherer, dass die Schäden auf Dauer nicht mehr finanzierbar sind. Ein Umdenken ist angesagt. Einige Gebäudeversicherungen fordern nun die Einführung eines sogenannten Typenscheins, wie er bei der Kfz-Versicherung bereits üblich ist.

Das würde im Klartext bedeuten, dass die Beiträge am Zustand des Hauses bemessen werden. Wer sein Haus regelmäßig in Schuss hält und wetterfest macht, würde dann auch weniger Beiträge zahlen. Wer dies versäumt, zahlt auch mehr.

Noch ist nicht sicher, ob sich dieses Modell durchsetzen wird. Viele Experten halten es jedoch für wahrscheinlich.

Die Debatte um die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen geht weiter

Gerade haben die ersten gesetzlichen Krankenkassen nach langer Diskussion die kommenden Zusatzbeiträge angekündigt, da geht der Streit auch schon wieder weiter. Seit Monaten ist klar, dass die Zusatzbeiträge kommen werden, doch genau jetzt merkt die Regierung, dass das eventuell unzulässig sein könnte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte an die Zusatzbeiträge genau prüfen zu lassen. Dem schlossen sich auf das Bundeskartellamt und das Bundesversicherungsamt an. Am meisten wurde kritisiert, dass mehrere Kassen gleichzeitig den Zusatzbeitrag erheben würden, obwohl ihre Rücklagen unterschiedlich seien.

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner kritisiert vor allem die in ihren Augen nicht fristgerechte Einführung. Die Krankenkassen seien dazu verpflichtet ihre Kunden einen Monat vor einer Beitragserhöhung davon in Kenntnis zu setzen, was bei einer Einführung am 1. Februar wie bei der DAK nicht der Fall sei. Die DAK entgegnete, dass der Beitrag ja erst Anfang März fällig sei, wenn er jetzt erhoben würde.

Mal sehen, wie das Chaos am Ende ausgeht. Der Gesundheitsfonds lässt grüßen…

Stiftung Warentest: Versteckte Zusatzleistungen bei Kfz-Versicherungen

Beim Abschluss einer Kfz-Versicherung sollte man unbedingt genau hinsehen und vor allem auf Zusatzleistungen achten, die häufig im Vertrag nicht genau gekennzeichnet sind. Darauf weist in diesen Tagen die Stiftung Warentest im Magazin “Finanztest” hin.

Die Tester bemängelten in erster Linie, dass etliche Kfz-Versicherer ihren Neukunden teure Zusatzleistungen unterjubeln, die sie meist gar nicht brauchen. Vor allem bei Online-Verträge sei dies der Fall.

Zum Beispiel buchen Kunden bei einer Versicherung automatisch einen Schutzbrief mit. Ein anderer Versicherer bot zwar vorbildlich ein Kästchen an, bei dem man den Schutzbrief ausschließen konnte. Für den definitiven Ausschluss musste man aber noch einmal extra ein anderes Kästchen ankreuzen, dass nur schwer zu sehen war.

Diese Beispiele seinen laut Stiftung Warentest keine Einzelfälle, denn besonders Online-Verträge seien meist unübersichtlich gestaltet. Häufig sind bestimmte Zusatzleistungen, wie eine Fahrerunfallversicherung oder die Werkstattbindung, voreingestellt und müssen vom Kunden extra abbestellt werden. Also, Augen auf beim Kfz-Versicherungs-Abschluss!

Die richtigen Versicherungen für Wintersportler

Gerade nach dem Unfall mit tödlichem Ausgang zwischen dem Politiker Dieter Althaus und einer Skifahrerin ist vielen Wintersportlern ihr eigenes Unfallrisiko bewusst geworden. Zwar sind die Quoten in Sachen schwere Unfälle auf der Piste ziemlich gering, passiert aber doch einmal etwas können die Kosten schnell in die Höhe schießen, denn allein der Abtransport von der Piste geht schnell in den Bereich von mehreren Tausend Euro.

Welche Versicherungen brauche ich als passionierter Wintersportler also um nicht in die Kostenfalle zu tappen. Im Großen und Ganzen sind das auch die Versicherungen, die jeder haben sollte (besonders für nur gelegentliche Skifahrer): Krankenversicherung, Privathaftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Hierbei sollte man vor allem checken, ob diese auch im Ausland gültig sind.

Fährt man im Ausland Ski ist eine zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung von Nöten.

Wer viel Ski fährt, sollte über spezielle Versicherungspakete für den Wintersport nachdenken. Alle größeren deutschen Skiverbände bieten solche meist an. Sie bestehen aus einer Unfall-, Haftpflicht-, Krankheits- und Rechtsschutzversicherung speziell für den Sport und versichern häufig auch noch die Ausrüstung gegen Bruch oder Diebstahl.

Wie sinnvoll solche Pakete sind, muss jeder für sich selbst entscheiden und vor allem vergleichen, denn häufig sind entsprechende Schäden auch schon bei anderen bestehenden Versicherungen dabei.


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