Auch Versicherungen lesen bei Facebook mit
Soziale Netzwerke sind in und machen Spaß, gar keine Frage. Nur vergessen viele häufig, dass bei manchen auch Leute mitlesen und zugucken können, die einem nicht so lieb sind. So googeln Chefs schon lange vor einem Einstellungsgespräch den Namen des Bewerbers. Ist dieser dann betrunken oder gar nackt im Netz zu sehen, stehen die Chancen gleich von vornherein schlecht.
So kann es nun einem auch mit der Versicherung gehen. Aktuell einer Kanadierin passiert. Diese war seit mehreren Monaten wegen schwerer Depressionen krank geschrieben und konnte ihrem Job bei IBM nicht mehr nachgehen. Nur blöd, dass in dieser Zeit ihre Versicherung Fotos von ihr auf Facebook entdeckte, auf denen sie fröhlich lachend im Bikini auf einer Party herumhüpfte.
Die Versicherung stellte die Zahlungen des Krankengeldes daraufhin ein. Der Fall wird jetzt wohl vor Gericht gehen, denn die Kanadierin argumentierte, dass sie ja nur den Rat ihres Arztes soziale Kontakte zu pflegen befolgt habe.
Aber auch Angestellten von Versicherungen kann Facebook zum Verhängnis werden: Letztes Jahr wurde einer Versicherungsangestellten gekündigt, da sie in der Zeit, in der sie krank geschrieben war, auch Facebook aktiv war.
Was lernen wir daraus? Ist man krank, dann lieber die Finger von Facebook und Co. lassen und zusätzlich natürlich generell nicht zu pikante Fotos ins Netz stellen!


